Ein Batteriespeicher im Betrieb rechnet sich über drei Hebel: gekappte Lastspitzen, mehr PV-Eigenverbrauch und Einkauf zu günstigen Börsenpreisen. Die ersten beiden rechnen Sie hier mit den Netztarifen Ihres Netzbetreibers durch. Danach schicken Sie uns Ihre Daten – Sie erhalten eine Auslegung mit Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Speicher-Rechner für Betriebe
1 · Netzanschluss
Steht auf der Netzrechnung. Die meisten Betriebe liegen auf NE 7.
Höchste Viertelstunde im Monat, laut Netzrechnung.
2 · Photovoltaik und Strompreis
Nur der Energieanteil, ohne Netzkosten.
Bei Marktpreis-Tarifen zuletzt meist 3–8 Cent.
Anlagenbeispiel: 430 kWh im Parallelbetrieb
Zwei Lenercom LC-C1-100-215 im Parallelbetrieb, Aufstellung im Freien auf einem Betonfundament.
Die Anlage dient der Eigenverbrauchsoptimierung: Die 650-kWp-Photovoltaikanlage deckt tagsüber den laufenden Verbrauch des Betriebs, der Speicher nimmt die Überschüsse auf und versorgt damit den Nachtverbrauch. Zwei Systeme Lenercom LC-C1-100-215 arbeiten parallel und liefern gemeinsam 200 kW Leistung bei 430 kWh Kapazität. Beide Schränke stehen im Freien auf einem Betonfundament, Schutzart IP54, mit eigener Klimatisierung und Brandschutzsystem.
Was der Speicher im Betrieb leistet
- Lastspitzen kappen: Der Speicher deckt kurze Leistungsspitzen, die Netzabrechnung sieht nur noch die reduzierte Spitze. Wirkt am stärksten bei kurzen, häufigen Spitzen – Kompressoren, Pressen, Ladeinfrastruktur, Kühlung.
- PV-Eigenverbrauch erhöhen: Mittagsüberschüsse landen im Speicher statt zu Einspeisetarifen im Netz. Bei Betrieben mit Wochenendstillstand oft der größte Posten.
- Preisdifferenzen nutzen: Laden in günstigen Stunden, Entladen in teuren. Setzt einen Liefervertrag mit Börsenpreisbindung voraus.
- Ausfallsicherheit: Mit Umschalteinrichtung bleiben kritische Anlagenteile bei Netzausfall in Betrieb.
Warum das Thema 2027 dringender wird
In Österreich werden die Netzentgelte stärker auf die bezogene Leistung umgestellt: Der Arbeitspreis je kWh sinkt, der Leistungspreis je kW steigt, abgerechnet nach der höchsten Viertelstunde im Monat. Für Betriebe mit ausgeprägten Spitzen heißt das: Wer seine Spitze senkt, senkt direkt seine Netzkosten. Die endgültigen Tarife legt die Systemnutzungsentgelte-Verordnung fest – wir rechnen Ihr Projekt mit den Werten Ihres Netzbetreibers.
Unsere Gewerbespeicher
| System | Kapazität | Leistung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Lenercom LC-C1-50-103 | 103 kWh | 50 kW, bis 3 Systeme parallel | Schrank IP54, ab Lager Steiermark |
| Lenercom LC-C1-100-215 | 215 kWh | 100 kW, optional PV-MPPT und Inselbetrieb | Schrank IP54, ab Lager Steiermark |
| U-Energie Ultiblock-TL261 | 261 kWh | 125 kW | flüssigkeitsgekühlt, ≥ 8.000 Zyklen |
| Weitere Marken | 60 kWh bis 5 MWh | 30 kW bis 2,5 MW | Deye, Sigenergy, Weiguang, CESC, Container-BESS |
Wir führen Gewerbespeicher mehrerer Hersteller und legen das passende System herstellerunabhängig aus. Garantieabwicklung, Ersatzteile und Fernwartung laufen über die Energy Storage Solutions GmbH in Österreich.
Ablauf eines Projekts
- Daten sichten: Lastgang (Viertelstundenwerte) oder Jahresabrechnung, Netzebene, vorhandene PV.
- Auslegung: Kapazität, Leistung, Aufstellort, Anbindung an Ihre Verteilung.
- Wirtschaftlichkeit: Ersparnis aus Lastspitzen, Eigenverbrauch und Preisdifferenzen, Investition, Amortisation.
- Förderung: EAG-Zuschuss für Speicher gemeinsam mit einem PV-Antrag (max. 50 kWh anrechenbar); für Betriebe prüfen wir zusätzlich Programme der SFG.
- Umsetzung: Lieferung, Anschluss durch unser Technikteam oder Ihren Elektrobetrieb, Anmeldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme mit Protokoll.
Projektanfrage
Je mehr Daten Sie mitschicken, desto konkreter die Rechnung. Lastgangdaten als CSV oder Excel schicken Sie am einfachsten an office@energystorage.at.
Telefonisch erreichen Sie uns unter +43 316 231547.
